Schweizer Wohnquartier mit typischen Mehrfamilienhäusern und Bergpanorama im Hintergrund
Wer in der Schweiz eine Immobilie kaufen oder verkaufen möchte, kennt das Problem: Man sucht nach verlässlichen Preisdaten und findet zehn verschiedene Zahlen auf zehn verschiedenen Portalen. Einige Informationen stammen aus dem Jahr 2023, andere geben nur die Angebotspreise an, nicht die tatsächlich gezahlten Preise. Es kann vorkommen, dass Privatpersonen ihre Preisvorstellungen auf veralteten Anzeigen basieren.

Wichtiger Hinweis

Dieser Inhalt dient ausschliesslich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Für Immobilienentscheidungen konsultieren Sie bitte einen qualifizierten Immobilienexperten oder Notar.

Schweizer Immobilienpreise 2026: CHF 7’904 pro m² im Durchschnitt

Die Kernzahl, die Sie suchen: Im Februar 2026 liegt der durchschnittliche Immobilienpreis in der Schweiz bei CHF 7’904 pro Quadratmeter. Wohnungen kosten im Schnitt CHF 8’315/m², Einfamilienhäuser rund CHF 7’710/m². Das sind die Transaktionspreise – also das, was Käufer tatsächlich bezahlt haben, nicht die Wunschpreise in Inseraten.

7’904 CHF/m²

Durchschnittlicher Immobilienpreis Schweiz, Februar 2026

Das Wichtigste in 30 Sekunden:

  • Durchschnittspreis gesamt: CHF 7’904/m² (Stand Februar 2026)
  • Teuerster Kanton: Genf mit rund CHF 13’200/m²
  • 25-Jahres-Entwicklung bei Wohnungen: +104,8%
  • Kostenlose KI-Bewertung über RealAdvisor in wenigen Minuten möglich

Nach den BFS-Zahlen vom Januar 2026 liegt der Preisindex für Wohnimmobilien bei 125 Punkten, gegenüber 100 Punkten Ende 2019. Im Jahr 2025 sind Einfamilienhäuser um 4,4 % und Eigentumswohnungen um 4,7 % gestiegen. Diese Zahlen überraschen viele Marktbeobachter immer wieder. Diejenigen, die vor fünf Jahren gekauft haben, profitieren heute von einem erheblichen Wertzuwachs.

Falls Sie sich fragen, wie viel ein durchschnittliches Einfamilienhaus in Franken kostet: Der Medianpreis liegt bei rund CHF 1’270’000. Bei Wohnungen sprechen wir von Medianpreisen um die CHF 850’000 bis 900’000 – je nach Lage und Grösse natürlich stark schwankend.

Wie RealAdvisor Ihnen hilft, den richtigen Preis zu finden

Sie haben die Durchschnittswerte gesehen – aber was bedeutet das für Ihre konkrete Immobilie? Ein Haus in Winterthur ist etwas völlig anderes als eine Altbauwohnung in Basel oder ein Chalet im Wallis. Genau hier setzt RealAdvisor an: Statt Sie mit nationalen Durchschnittswerten allein zu lassen, ermöglicht die Plattform eine individuelle Einschätzung.

So funktioniert die KI-Bewertung

RealAdvisor analysiert aktuelle Transaktionsdaten aus Ihrer Region, nicht nur Angebotspreise. Faktoren wie Baujahr, Zustand, Mikrolage und Ausstattung fliessen in die Berechnung ein. Das Ergebnis erhalten Sie kostenlos in wenigen Minuten – ohne Terminvereinbarung oder Besichtigung.

Person analysiert Immobiliendaten am Computer für Schweizer Marktübersicht
Datenbasierte Bewertung statt Bauchgefühl

Der Unterschied zu reinen Inseratsvergleichen ist fundamental: Angebotspreise liegen erfahrungsgemäss höher als das, was am Ende tatsächlich bezahlt wird. RealAdvisor greift auf Daten von zehntausenden Objekten zurück – aktuell sind es landesweit etwa 44’000 Verkaufsobjekte und 39’000 Mietobjekte, die in die Analyse einfliessen. Das ergibt ein realistischeres Bild als ein Blick auf drei, vier Inserate in Ihrer Strasse.

Für Verkäufer bedeutet das: Sie starten mit einem marktgerechten Preis statt Monate zu warten, weil Ihr Objekt überteuert ist. Für Käufer: Sie erkennen schneller, ob ein Angebotspreis im Rahmen liegt oder ob Verhandlungsspielraum besteht.

Preise nach Kanton: Von Genf bis Jura

Die Schweiz ist ein wahres Patchwork, was die Immobilienpreise angeht. Mit dem, was Sie für eine Dreizimmerwohnung in Genf bezahlen, könnten Sie im Jura fast ein ganzes Haus kaufen. Diese Unterschiede werden oft unterschätzt. Ein gängiges Beispiel sind Personen aus Zürich, die ihr Budget auf der Grundlage der Durchschnittspreise in Genf aufgestellt haben. Die Unterschiede zwischen den Kantonen können bis zu einem Faktor von 1,5 bis 2 betragen.

Premium-Kantone: Genf und Zürich über CHF 10’000/m²

Die Schweiz ist ein Flickenteppich, was die Immobilienpreise angeht. Was Sie in Genf für eine 3-Zimmer-Wohnung bezahlen, reicht im Jura fast für ein ganzes Haus. Diese Unterschiede werden oft unterschätzt. Ein häufiges Beispiel sind Käufer, die ihr Budget auf der Grundlage der Durchschnittspreise eines teureren Kantons festlegen. Die Preisunterschiede zwischen den Kantonen können bis zu einem Faktor von 1,5 bis 2 betragen, was oft zu einer Anpassung der Erwartungen führt.

Was die UBS-Analyse zur regionalen Entwicklung zeigt: In der Genferseeregion wird für 2026 eine eher unterdurchschnittliche Preisentwicklung erwartet. Die Tragbarkeit stösst an Grenzen.

Mittelfeld: Bern, Basel, Waadt zwischen CHF 6’000 und 9’000

Das grösste Käufersegment findet sich in dieser Preisklasse. Bern, Basel-Landschaft, Aargau, Solothurn – hier bewegen sich die Quadratmeterpreise je nach Gemeinde zwischen CHF 6’000 und 9’000. Die Bandbreite innerhalb eines Kantons kann allerdings grösser sein als zwischen zwei Kantonen: Eine Wohnung in der Stadt Basel ist nicht vergleichbar mit einem Objekt in einer Landgemeinde im selben Kanton.

Erschwingliche Kantone: Jura, Wallis unter CHF 5’000

Im Jura, Teilen des Wallis und in Glarus finden Sie Quadratmeterpreise unter CHF 5’000. Das klingt verlockend – aber bedenken Sie: Diese Regionen haben ihre Gründe. Längere Arbeitswege, weniger Infrastruktur, teils stagnierende Bevölkerungszahlen. Für Pendler nach Zürich oder Genf sind diese Kantone kaum praktikabel.

Übersicht: Quadratmeterpreise nach Preissegment
Kategorie Kantone (Beispiele) Preisspanne CHF/m²
Premium Genf, Zürich, Zug 10’000 – 13’500
Mittelfeld Bern, Basel, Waadt, Aargau 6’000 – 9’000
Erschwinglich Jura, Wallis, Glarus 3’500 – 5’000
Schweizer Wohnstrasse mit unterschiedlichen Immobilientypen zeigt Preisvielfalt
Die Preisunterschiede zwischen Quartieren können erheblich sein

Was diese Tabelle nicht zeigt: die Mikrolage innerhalb eines Kantons. Eine Seesicht-Wohnung in Luzern kostet das Doppelte einer vergleichbaren Wohnung zwei Kilometer landeinwärts. Die Durchschnittswerte geben Orientierung – nicht mehr.

25 Jahre Preisentwicklung: Was die Zahlen verraten

Hier wird es für langfristig Denkende interessant. Die Preisentwicklung der letzten 25 Jahre zeigt einen klaren Trend: Wohnungen stiegen um 104,8 Prozent, Einfamilienhäuser um 89 Prozent. Wer im Jahr 2000 für CHF 400’000 gekauft hat, sitzt heute theoretisch auf einem Objekt im Wert von CHF 800’000 oder mehr.

+104,8%

Preissteigerung Eigentumswohnungen Schweiz über 25 Jahre

Gemäss Wüest Partner Prognose 2026 rechnen Experten mit weiteren Steigerungen: rund 2,8 Prozent bei Wohnungen, 3,1 Prozent bei Einfamilienhäusern. Die tiefen Hypothekarzinsen – der SNB-Leitzins liegt seit Dezember 2025 bei 0 Prozent – stützen die Nachfrage.

Laut HausInfo-Marktanalyse Januar 2026 trägt auch die geplante Abschaffung des Eigenmietwerts zur positiven Stimmung bei. Allerdings: Die Tragbarkeitsanforderungen der Banken bleiben streng. Nicht jeder, der kaufen will, kann auch.


  • Erste Preisrecherche – oft mit falschen Quellen

  • Vergleich verschiedener Portale mit widersprüchlichen Daten

  • KI-gestützte Bewertung oder Experteneinschätzung

  • Realistische Preisvorstellung etabliert

Es lässt sich beobachten, dass Käufer drei bis vier Wochen benötigen, um sich ein realistisches Bild vom Markt zu machen. Wenn Sie diesen Prozess verkürzen möchten, sollten Sie sich von Anfang an eher auf Transaktionsdaten als auf die angegebenen Preise stützen.

Ihre Fragen zu Schweizer Immobilienpreisen

Was kostet ein Haus in der Schweiz durchschnittlich?

Der Medianpreis für ein Einfamilienhaus liegt bei rund CHF 1’270’000 (Stand Februar 2026). Der Quadratmeterpreis beträgt im Schnitt CHF 7’710. Je nach Kanton schwankt dieser Wert erheblich – in Genf oder Zürich zahlen Sie deutlich mehr, im Jura oder Wallis weniger.

Welcher Kanton ist am günstigsten für den Immobilienkauf?

Die günstigsten Quadratmeterpreise finden Sie im Jura, in Glarus und in Teilen des Wallis – teils unter CHF 5’000/m². Allerdings bedeutet günstiger Kaufpreis oft auch weniger Infrastruktur und längere Pendelzeiten.

Wie haben sich die Preise in den letzten 25 Jahren entwickelt?

Eigentumswohnungen stiegen um etwa 105 Prozent, Einfamilienhäuser um rund 89 Prozent. Das entspricht einer durchschnittlichen Wertsteigerung von 3 bis 4 Prozent pro Jahr – deutlich über der Inflation.

Wie kann ich den Wert meiner Immobilie kostenlos schätzen?

Plattformen wie RealAdvisor bieten kostenlose KI-gestützte Bewertungen an. Sie geben die Eckdaten Ihrer Immobilie ein und erhalten in wenigen Minuten eine Schätzung basierend auf aktuellen Transaktionsdaten Ihrer Region.

Warum sind Genf und Zürich so teuer?

Mehrere Faktoren treiben die Preise: internationale Arbeitgeber, hohe Einkommen, begrenztes Bauland, attraktive Steuersätze (besonders in Zug), gute Infrastruktur und Lebensqualität. Die Nachfrage übersteigt das Angebot seit Jahren.

Typisches Schweizer Mehrfamilienhaus aus den 1990er Jahren zeigt Preisentwicklung
Objekte wie dieses haben in 25 Jahren erheblich an Wert gewonnen

Ihr nächster Schritt

Preisrecherche effizient gestalten

  • Transaktionsdaten statt Inseratspreise als Massstab nehmen
  • Kantonale Unterschiede bei der Budgetplanung berücksichtigen
  • KI-Bewertung für Ihre konkrete Immobilie nutzen – nicht nur Durchschnittswerte

Hinweise zu den Marktdaten

  • Durchschnittspreise variieren je nach Lage, Zustand und Ausstattung der Immobilie erheblich
  • Regionale Unterschiede innerhalb eines Kantons können grösser sein als zwischen Kantonen
  • Marktdaten ersetzen keine individuelle Immobilienbewertung durch einen Fachexperten

Für verbindliche Bewertungen konsultieren Sie einen zertifizierten Immobilienbewerter oder Notar.

Empfehlung aus der Praxis: Verlassen Sie sich nie auf eine einzige Quelle. Die Kombination aus den offiziellen BFS-Daten, einer KI-gestützten Bewertung über RealAdvisor und – falls Sie verkaufen wollen – einer lokalen Experteneinschätzung gibt Ihnen das solideste Fundament für Ihre Entscheidung.